Es geht wieder in den „Märchenwald“ bei Dranske. Ich mache auch einen kurzen Abstecher zum Strand.
Zum Sonnenuntergang fahren an den Strand am Beginn des Bug südlich von Dranske. Wir haben einen tollen Blick auf Hiddensee.





























Es hat viel geregnet, der Pegel des Rheins ist relativ hoch. Dadurch ist der Auwald in der Nähe des ehemaligen KKW überschwemmt. Selbst mit Gummistiefeln kann man den überschwemmten Bereich kaum erkunden. Das merke ich am 10.01., als ich allein unterwegs bin.







Am 11.01. bin ich also mit meinen wasserdichten Angler-Überhosen (Wathosen?) unterwegs. Fotokumpel Johannes ist auch dabei und hat sehr hohe Gummistiefel an. Einmal lande ich fast im Wasser, weil es ziemlich steil heruntergeht – Johannes zieht mich wieder raus.
Es war in der Nacht ziemlich kalt, aber tagsüber scheint ab und zu die Sonne und es ist glücklicherweise nicht zu kalt – man kann sogar ohne Handschuhe fotografieren.
Es ist ziemlich schwierig, eine gute Komposition zu finden. Viele Bilder sind Spiegelungen. Die Wegränder sind oft bewachsen, und es sieht chaotisch aus. Trotzdem eine interessante Erfahrung.



















Durch Zufall finde ich in der Molzau Tintenfischpilze (ich wusste vorher auch nicht, dass es so etwas bei uns gibt). Die Pilze stinken erbärmlich, locken damit aber alle Mistkäfer aus dem ganzen Wald an.










Im Herbst sammeln sich die Stare zu Tausenden in der Wagbachniederung zum Übernachten. Ich war mehrere Male dort, um das Schauspiel einzufangen. Die ersten Stare kommen ca 30 min vor Sonnenuntergang. Etwa 10-15 min vor Sonnenuntergang gibt es mit etwas Glück Formationsflüge von größeren Schwärmen. Kurz nach Sonnenuntergang sind die Stare alle im Schilf, nur noch Nachzüglergruppen fliegen so schnell wie möglich ins Schilf.
Zunächst einige „scharfe“ Fotos mit kurzer Verschlusszeit.







Einige Abende habe ich bewußt mit langer Verschlusszeit experimentiert, um die Bewegung sichtbar zu machen.















































Natürlich gibt es auch „Beifang“.













Der Aufenthalt mit der GDT RG6 in den Vogesen hatte mich inspieriert, noch einmal auf eigene Faust zu versuchen, Gämsen am Hohneck zu fotografieren. Zusammen mit meinem Kumpel Johannes fahren wir also am 10.10. mittags los, da wir bis 19:00 in der Fewo sein müssen. Die Fewo ist riesig und ideal für unser Vorhaben.
Wir fahren noch am gleichen Tag zum Hohneck, kommen aber erst zum Sonnenuntergang (19Uhr) dort an, und das Wetter ist richtig eklig: Sturm, Regen, Nebel. Am nächsten morgen sind wir 7:00 Uhr und damit rechtzeitig vor Sonnenaufgang (7:45) wieder oben und suchen Gämsen. Das Wetter ist neblig, aber der Wind reißt den Nebel immer wieder auf. Eigentlich also ideales Wetter.









Am Abend bin ich wieder allein oben und treffe Thomas und Tom von der RG6 sowie Karsten Mosebach. Wir fotografieren ein wenig zusammen. Johannes und ich wollen anschließend noch Sterne fotografieren, das klappt aber nur mäßig. Ich fahre nachts noch einmal hoch, um Gämsen vor dem Mond zu fotografieren, habe aber keinen Erfolg.
Am nächsten Mogen ist habe ich Glück und komme recht nah an die Gämsen heran. Wir treffen auf 2 Jäger, die aber nur beobachten, solange wir in der Nähe sind. Später höre ich einen gedämpfen Knall, ich fürchte, sie haben ein Tier erlegt.





