Ich habe die Fotoverstecke in der Réserve du petit Rhône gebucht. Leider ist es extrem windig und deshalb unergiebig.




Nachmittags besuchen wir den Stierkampf (Course camarguaise) in der Arena von Saintes-Maries-de-la-Mer. Die Stiere sind extrem wild und voller Kraft, wenn Sie in die Arena stürmen. Sie sind extra für den Kampf gezüchtet und haben oft schon Erfahrung mit dem Stierkampf – bei dieser Art des Stierkampes wird der Stier ja nicht getötet oder verletzt. Nach ca. 30 Sekunden kommen ca. 8 Männer auf den Platz: 4 raseture und die unterstützenden 4 tourneure. Die Aufgabe der raseteure ist es, mit dem crochet (‚Haken‘) die um die Hörnerbasis des Stieres gewicklten Fäden zu zerreissen. Die tourneure lenken den Stier dabei ab. Es gibt eine maximale Zeit von 15 min, in der die Aufgabe erfüllt sein muss. Am Anfang ist es für die raseteure fast unmöglich, and den Stier heranzukommen. Die Aktionen der Stierkämpfer sind spektakulär, wenn Sie sich vor dem heranrasenden Stier hinter der Bande in Sicherheit bringen. Manchmal überspringt ein Stier auch die Bande. Erst wenn der Stier müde ist, gibt es die ersten erfolgversprechenden Aktionen der raseteure.
In der Regel kommen bei einem Stierkampf nacheinander 6 Stiere in die Arena. Am Ende sind auch die Stierkämpfer (die die ganze Zeit nicht wechseln) recht müde. Glücklicherweise gab es bei den Kämpfen keine Verletzungen. Man muss aber sehr fit sein und gut sprinten können, um einen Kampf efolgreich zu meistern. Die Stierkämpfer (und die Stiere) scheinen Profis zu sein.
Am Anfang mache ich „scharfe“ Bilder, dann variere ich die Verschlusszeit, um die Bewegung und Dramatik besser einzufangen.


















