Von den sieben Nilgans-Küken sind nur noch zwei zu sehen. Die anderen fünf sind wahrscheinlich an Enkräftung gestorben (es war in der Nacht sehr kalt) oder wurden von Räubern gefressen. Eines der Küken hat sichtlich Probleme, sich auf den Beinen zu halten. Kurz darauf stirbt es. Die Eltern ignorieren das sterbende Küken und konzentrieren sich auf das verbliebene letzte Küken. Die Eltern waren auch sehr früh mit Küken dran – überall sonst sieht man gerade, wie die Nilgänse sich paaren.
Es ist aber nicht zu befürchten, dass die Nilgänse aussterben – im Gegenteil, in Stuttgarter Park gibt es sehr viele Gänse und deutlich mehr Nilgänse als Graugänse.






Natürlich sind die Reiher auch wieder am Start. Offenbar sind sie doch eher an den Essensresten von den „Grillparties“ als am Schachspielen interessiert. Ich habe das 100-400 dabei und kann Details fotografieren.












Es gibt insgesamt wenige Tierarten im Park. Gänse dominierten, dann gibt es relativ viele Stockenten und Bläßhuhner und etwa 10 Graureiher. Natürlich gibt es auch Krähen, Amseln und Tauben. Einige wenige Kohlmeisen und Blaumeisen sind auch im Park, aber kaum Buchfinken oder Eichhörnchen. Selbst Sperlinge habe ich im Park nicht gesehen; auch in der Stadt sind sie selten geworden. Einmal zeigt sich noch Bussard. Falken sehe ich in den zwei Tagen nicht. Tiere wie der Bussard, die eher eine höhere Fluchtdistanz zum Menschen haben (oder die lärmempfindlich sind), haben keine Chance: Es ist immer voller Menschen, und es ist immer laut, da der Park zwischen einer Schnellstrasse und den Hauptbahnhof-Gleisen liegt.

