Autor: Immo-Gert Birn

  • 24.08.2024 Ödlandschrecke und Gottesanbeterin

    24.08.2024 Ödlandschrecke und Gottesanbeterin

    Es ist extrem heiß – ideales Insektenwetter. Inspiriert durch ein Foto von P. Kornacker in der Zeitschrift Naturfoto will ich versuchen, blauflüglige Ödlandschrecken im Flug zu fotografieren. Ich verwende ProCapture. Der Ausschuss an Bildern ist natürlich extrem hoch, aber wenigstens habe ich so überhaupt eine Chance, ein Bild zu bekommen. ISO ist relativ hoch, um mindestens 1/8000 s Verschlusszeit bei relativ geschlossener Blende (ich habe F9 verwendet, ISO ca 6400) zu erreichen. Am Ende habe ich einig gute, aber leider kein herausragendes Foto. Ich bin nicht sicher, ob die Tiere mit den helleren Flügeln auch blauflüglige Ödlandschrecken oder eine andere Art sind.

    Durch Zufall sehe ich auf dem Weg eine Gottesanbeterin, die auch relativ entspannt ist. Irgendwann hat sie dann auch genug und fliegt in die Vegetation – ich mache dort noch ein paar Fotos und lasse sie dann in Ruhe.

    Ich treffe natürlich auch wieder Sandlaufkäfer. Auf dem Weg nach Hause sehe ich noch ein Pfauenauge an einem Baum.

    Alles in allem keine schlechte Ausbeute!

  • Geschützt: 20.8. Mond BTS

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  • 19.08. und 20.8.2024 Mond

    19.08. und 20.8.2024 Mond

    Es ist „Supermond“. Am 19. kommen wir etwas zu spät und finden auch keine gute Stelle. Am darauffolgenden Tag sind wir früher unterwegs, bessere Bilder gibt es aber leider auch nicht. Ich mache auch den Fehler, die Bilder zu stark unterzubelichten – dann kann ich sie nicht mehr richtig aufhellen, ohne dass die Qualität zu sehr leidet. Andererseits soll der Mond ja auch nicht „ausbrennen“. Offenbar muss ich noch üben. Vielleicht müsste ich HDR verwenden?

  • 19.08.-21.08.2024 Mit dem Rad zur Arbeit

    19.08.-21.08.2024 Mit dem Rad zur Arbeit

    Auf dem Weg zur Arbeit und von der Arbeit mit dem Fahrrad ergeben sich Fotogelegenheiten. Die „kleine“ Kamera ist eigentlich immer dabei. Hier kommt eine kleine Auswahl.

  • 17.08.2024 Mehlinger Heide

    17.08.2024 Mehlinger Heide

    Es ist bewölkt, aber extrem schwül. Wir fahren trotzdem in die Mehlinger Heide in der Hoffnung, dass die Heide blüht. Tatsächlich sieht es sehr gut aus. Wir laufen die klassische Runde und sind überrascht, wie nett es auch am Waldrand aussieht und wie viele schöne einzeln stehende Bäume es gibt. Gleich zu Anfang sehen wir eine tote blauflüglige Ödlandschrecke, die von Ameisen zerlegt wird. Später fotografiere ich ein Biene, die wahrscheinlich ihren „letzten Tanz“ aufführt. Gegen 18 Uhr beginnt es leicht zu regnen. Kurz davor kommen die Schwalben und fliegen uns im wahrsten Sinne „um die Ohren“. Leider sind sowohl der Fotograf als auch der Autofokus des Objektivs nicht schnell genug für die Schwalben.

  • 16.08.2024 Michaelsberg

    16.08.2024 Michaelsberg

    Die AGNUS-Wiesen am Michalesberg sind zum Glück noch nicht gemäht, aber für Schmetterlinge scheint es schon zu spät zu sein. Es dominiert die wilde Möhre. An Insekten gibt es viele „kleine braune Käfer“, die gerade bei der Eiablage sind. Natürlich gibt es auch die „üblichen“ Insekten wie Ameisen, Bienen, Gallische Feldwespen, Hummeln, … .

    Außerdem gibt es unglaublich viele grüne Heupferde. Ich habe Glück und sehe ein relativ großes Heupferd in einen Baum am Wegrand fliegen. Das Insekt war auch relativ entspannt, ich konnte relativ viele Bilder machen. Zum Stacken war es leider zu windig.

  • 11.08.2024 Angelbachtal

    Wir fahren zum Mittelalterfest nach Angelbachtal. Es gibt natürlich die üblichen Verkaufsstände und Musik. Eine Würzburger Mittelalter-Gruppe erklärt sehr anschaulich und lustig die verschiedenen Kämpfertypen im Mittelalter (das hätte ich filmen sollen).

    Natürlich gibt es ein Ritterturnier („Turnei“). Am Ende reiten die „Ritter“ dann noch durch die „Feuerwand“.

    Auf dem Rückweg versuche ich, Bilder zum Thema „Sommerwald“ zu machen. Zum Abschluss gibt es noch einen schönen Himmel.

  • 03.08.2024 Karlstal und Mehlinger Heide

    03.08.2024 Karlstal und Mehlinger Heide

    Mit meinem Fotokumpel Johannes fahre ich ins Karlstal bei Trippstadt. Das Wetter ist gut: es sind vormittags um die 20°C, etwas Nebel, also ganz gut für Bach- und Waldfotografie. Dadurch, dass der Sommer relativ feucht war, ist es auch noch „schön grün“.

    Die Heide war noch nicht in voller Blüte. Die Grabwespen waren aber sehr aktiv.

  • 19.07.2024

    19.07.2024

    Obwohl es sehr heiß ist (über 30° C), fahren Otto und ich mit dem Fahrrad via Reilingen und Oftersheim zum Johanneshof. Im Wald gibt es gleich 3 „Höhepunkte“:

    • Auf einem Strauch sehe ich Spanische Flaggen und Kaisermäntel (Schmetterlinge). Die spanischen Flaggen hatte ich bei uns in der Gegend bisher nicht beobachtet.
    • Es gibt einen „Totholzgarten“, den ich vielleicht noch einmal näher erkunden sollte.
    • Es gibt eine Düne mit Unmengen Dünen-Sandlaufkäfern, Sandsteppenbienen und anderen Insekten, die bei der Hitze auch ziemlich aktiv sind.

    Leider habe ich nicht genügend Zeit, dass alles ausführlich anzuschauen. Ich beschließe, der Düne am Folgetag einen längeren Besuch abzustatten. Auf dem weiteren Weg gibt es dann noch Sonnenblumen, die natürlich auch fotografiert werden wollen.

    Abends schaue ich noch bei den Störchen zwischen Neulußheim und Rheinhausen und bei der Altrhein-Brücke zur Altrhein-Insel Korsika vorbei.

    Alle Bilder sind mit der Olympus OM-D E-M10 Mark II (vogestellt im September 2015) und dem 14-42 mm Pancake-Objektiv gemacht. Für eine 9 Jahre alte Einsteigerkamera mit einem nicht besonders hochwertigem Objektiv bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Ich hatte die Kamera gebraucht gekauft, um auch auf Fahrradtouren immer eine kleine und leichte Kamera dabei zu haben. Natürlich könnte ich das Smartphone verwenden, und möglicherweise wären die Ergebnisse ähnlich. Aber ich benutze zum Fotografieren eine Kamera mit Knöpfen, Drehreglern, einem klappbaren Bildschirm und insbesondere einem Sucher, viel lieber als ein Handy.

  • 13.7.24 Ausstellung, Neckarschleife, Forellenbach

    13.7.24 Ausstellung, Neckarschleife, Forellenbach

    Mit einem Kumpel schaue ich mir die Ausstellung von Norbert Becke in der „Villa Menzer“ in Neckargemünd an. Sehr beeindruckende und inspirierende Fotos.

    Anschließend fahren wir zur Ruine Hinterburg. Dort kann man auf den Turm klettern und hat einen schönen Ausblick auf die Neckarschleife. Ich habe leider meine Filter nicht dabei und kann so keine Langzeitbelichtung machen.

    Zum Abschluss geht es noch zum Forellenbach. Ich spiele ein wenig mit den Effekten im Wasser.

  • 6.7.24 Leica und U-Boot

    6.7.24 Leica und U-Boot

    In Heidelberg gibt es einen Leica-Laden in der Hauptstrasse zwischen Universitätsplatz und Marktplatz. Mit einem Kumpel haben wir uns dort die SL3 (Kleinbild, 61 Megapixel) und die D-Lux 8 (Mft, 17 Megapixel, basiert auf der Lumix LX100 II, festes Zoomobjektiv) ausgeliehen. Die D-Lux ist sehr klein, aber hat die Leica-Bedienung der Q3. Leider ist der Autofokus nicht ganz auf dem aktuellen Stand, und der Bildschirm hat keinen Schwenk- oder Klappmechanismus. Aber sie ist klein und leicht und macht Spass. Besonders nett ist der Seitenverhältnis-Auswahlschalter, der zum Experimentieren einlädt. Die SL3 ist ein echter „Bolide“ und hat sicher eine überreagende Bildqualität, aber für das Web sieht man m.E. nur im direkten Vergleich einen Unterschied in der Bildqualität im Vergleich zu D-Lux. Bilder 1, 3 und 6 stammen aus der D-Lux, Bilder 2, 4 und 5 aus der SL3. Leider wird die D-Lux 8 im Moment noch nicht von DXO unterstützt, deshalb sind die JPGs im Beitrag.

    Wir schauen uns auch die Foto-Ausstellung im Obergeschoss des Leica-Ladens an. Leider können wir mit den Bildern und dem Thema Hip-Hop etwas anfangen (die Ausstellung heisst „B-Boys Makin‘ with the Freak Freak“, was sicher einige „cool“ finden). Aber das Konzept des Ladens gefällt mir sehr gut.

    Durch Zufall waren wir an dem Tag in HD, als das U17 auf seinem Weg nach Sinsheim im Technikmuseum in HD ankam. Das spätere Aufrichten des U-Bottes und die Beleuchtung am Abend haben wir dennoch leider verpasst.

    Das Wetter war durchwachsen mit einigen Regengüssen.

  • Benefiz-Chorkonzert in Walldorf 8.6.24

    Benefiz-Chorkonzert in Walldorf 8.6.24

    Am 8.6. ist ein Chorkonzert in Walldorf in der evangelischen Stadtkirche, das ich für SineNomine fotografieren und filmen soll. Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde. Jeder der 6 Chöre des Chorleiters Tobias Freidhof hatte einen Auftritt mit 3 Liedern, und am Ende haben alle Chöre zusammen „Conquest of Paradise“ von Vangelis gesungen – in der Kirche mit der besonderen Akustik ein sehr eindrückliches Erlebnis.

    Ich hatte mich im Wesentlichen auf die Fotografie konzentriert und die Filmkamera einfach mitlaufen lassen. Ich hatte nicht einmal das richtige Stativ dabei und habe die Kamera etwas wacklig auf dem abgeschraubten Stativkopf platziert. Das ist auch der Grund, warum ich beim letzten Lied (das alle Chöre zusammen gesungen haben) nicht den Bildauschnitt verändert habe – es war schlicht zu fragil und hätte zu lange gedauert.

    Das Konzert hat mich dann dazu inspiriert, obigen Zusammenschnitt herzustellen.

    Leider entschied ich mich für eine Aufnahme in FullHD statt 4k, dadurch wurde es etwas schwerer, Kamerafahrten in guter Qualität in der „Post-Produktion“ zu realisieren. Die BlueNotes-Kamerafahrt habe ich mit Video2x etwas hochskaliert, dadurch ist die Qualität halbwegs brauchbar. Der Sound ist leider leicht übersteuert, vermittelt aber m.E. trotzdem etwas von dem, wie ich das Konzert empfunden habe. Immerhin lernte ich durch den Zusammenschnitt „Davinci Resolve“ etwas kennen – sogar in der freien Version ein geniales Programm. Ich habe gerade mal die elementarsten Eigenschaften benutzt, das Programm bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Man sieht dem Endergebnis natürlich nicht an, wie lange ich daran gearbeitet habe (1h pro Minute Video reicht nicht), aber es hat Spass gemacht.